Dienstag, 20. Januar 2009

4. Aufgabe

Welche Zukunftsperspektiven sehen sie für Hist.net, in Bezug auf das Zielpublikum und auf die Anzahl der User, vielleicht auch im privaten, nicht universitären Bereich?

Was waren ihre Motive und Beweggründe hinter der gemeinsamen Erstellung dieser Hompage? Wie weit werden die Digitalen Medien kostenpflichtig bleiben, gibt es eine Chance dass der Zugriff jemals kostenfrei wird? Die meisten seriösen Quellen sind mit ensprechenden Zahlungspflichten verbunden. Würde es sich für Universitäten auszahlen solche wissenschaftlichen Seiten anzulegen?

Freitag, 16. Januar 2009

3. Aufgabe Analyse der Webside His.net

Die Plattform His-net befasst sich mit dem Thema Digitale Medien in der Geschichtswissenschaft. Gleich auf der Startseite bekommt man eine gute Orientierung in dem auf der linken Seite die Themenbereiche hervorgehoben und dabei gleich die Gründungsmitglieder Peter Haber und Jan Hodel vorgestellt werden. Neben dem Curriculum Vitae werden im Impressium gleichsam die Kontaktmöglichkeiten und Zielvorstellungen der Homepage angegeben. Die Hauptredakteure sind Schweizer Historiker Peter Haber und Jan Hodel, dennoch sind unter dem Link "Ständige Gäste" auch noch die Mitarbeiter Valentin Groebner und Hans-Lukas Kieser angeführt. Unter dem Link Forschung und Praxis werden chronologisch ihre aktuellen und ehemaligen Projekte zur Schau gestellt. Die Verknüpfungen der Themen untereinander erleichtern eine Vertiefung in die Materie und man bekommt einen Gesammteindruck welche Forschungsschwerpunkte dargebracht werden Eine Anbindung an eine Organisation konnte ich nicht feststellen, somit kann man davon ausgehen dass es sich hier um eine Website handel, die auf private Initiative gegründet wurde.
Dennoch denke ich, dass diese Homepage explizit für Historiker gemacht wurde, die sich im Themenbereich digitale Medien weiterbilden wollen. Daher ist die Seite in dieser Hinsicht einwandfrei und lässt an der Glaubwürdigkeit der Quelle nicht zweifeln. Es scheint mir, dass auf eher einfache Sprache Wert gelegt wurde, um dem User so schnell wie möglich einen Zugriff auf Quellen und Informationen zu geben. Die Inhalte dienen primär dem Informationsgewinn, nichtsdesto trotz werden Es wurden auchThemenbereiche aufgeführt die vor Ort nutzbar sind wie der Web-blog, Die zweiWissenschaftler präsentieren sich und ihre Arbeit und bewerben dadurch auch ihre Werke, was ich persönlich sehr gut finde, denn das Internet soll gerade für Historiker die Möglichkeit bieten ihre Arbeit öffentlich zu machen-gerade wegen der kleinen Leserschaft. Es wäre sehr schwer zu beurteilen, wie weit Historiker in klassischer Hinsicht objektiv sein können, denn soetwas ist fast unmöglich in dieser Profession, wobei die Schönheit der Geschichte gerade daran besteht, dass man Themen von verschiedenen Perspektiven behandelt und auch betrachten muss.

Durch die digitale Form kann den Usern eine aktuelle und ständig wandelnde Sicht der geschichtlichen Entwicklungen dargebracht werden und somit zum besseren Verständnis beitragen Positiv sticht auch die Möglichkeit hervor geschichtliches Wissen und Erfahrungen auf dem seiten-internen Geschichtsblog der Website mit anderen Teilnehmern zu teilen und somit zur Horizonterweiterung der ständigen Leserschaft beizutragen Mir persönlich ist das Bestehen einer Verknüpfung zu HistnetWiki sehr positiv aufgefallen. Diese bietet eine schnelle und leichte Hilfestellung.Leider musste ich feststellen dass das auf der Homepage verfügbare Archiv nicht den Erwartungen entsprecht kann, da es nicht sachgemäß geöffnet werden kann. Das mindert die Seite maßgeblich.

Donnerstag, 6. November 2008

1. Aufgabe für den Kurs M6

Kommentar zu Artikel von Peter Haber;Geschichtswissenschaften im digitalen Zeitalter. Eine Zwischenbilanz. In: Schweizerische Zeitschrift für Geschichte, 56 (2006), 2, S. 168-183

Eine Analyse des von Peter Haber vorgetragenem Werk vom „Digitalen Zeitalter der Geschichtswissenschaft“ ist keine so dankbare Aufgabe, denn ein gutes Werk mit einem unvollständigen kurzen Text zu behandeln ist fragwürdig von der qualitativen Seite, dennoch versuche ich die wichtigsten Punkte herauszuheben und sie so gut wie möglich zu behandeln.
Jene Frage mit denen Historiker heutzutage konfrontiert werden. Wie ein Historiker mit den Unmengen von Informationen umgehen sollte, mit denen er im Netz gegengeüberstellt wird und welche Suchmöglichkeiten und Analysemethoden werden ihnen angeboten. Die Anfänge reichen eigentlich in die sechziger Jahre zurück, als eine Gruppe von Historiker jene Möglichkeit zum ersten Mal zu nutzen versuchte, an einem Computer die Auswertung von Datenmengen und Statistiken zu erproben. Natürlich mit Hilfe von Fachleuten. Dies wurde zu jener Zeit mit Kontroversen aufgenommen und wegen der Umständlichkeit auch wenig ausgenutzt. Dennoch könnte man sagen, dass es am Ende der siebziger Jahre mit einem neuen integrierten Textprogramm TUSTEP, das heute noch Verwendung findet und gegenüber Word zu Text Partizipation und Sortierung angewendet werden kann zu einem Umbruch kam.
Aber schreiten wir mit eiligen Schritten in der Zeit fort und kommen wir ins Zeitalter des Personal Computers und der Datenbanken, die bis in die Mitte der achtziger Jahre ausgereift waren und das Datenbanksystem und später das Suchsystem revolutionierten. In der Schweiz hat sich das Datennetz TELEPACK durchgesetzt, durch das verschiedene Bibliotheken verknüpft werden konnten, dennoch wurde wegen der komplexen Handhabung der Login Systeme der Enthusiasmus bei den Anwendern nicht sehr groß.
Durch die stürmische Ausbreitung des neuen Mediums World Wide Web ist die „Verwissenschaftlichung“ in einzelnen Bereichen erreicht worden. Wie die von der Humbold Universität unterstützte Suchmaschine Clio-Online die im Gegensatz zu Google keine so große Popularität erreicht hat, dennoch von der Fachwelt unterstützt und finanziert wird. So können wir uns gleich die Frage stellen, wie weit Google die wissenschaftliche Genealogie verfolgt.

M6 Annotieren von 8 Suchbegriffen

IBZ
The "new atlantis":francis bacon*s theological.political utopia?
Smith Suzanne,Harvard theological review,2008, vol. 101, n. 1, p.97-127

Inhalt:

Neu Atlantis ist der Titel von Francis Bacons fragmentarischem utopischen Werk. Er hat versucht, eine Art neues Forschungsinstitut zu erschaffen und nannte es Salomons Haus, in dem all die technischen Neuigkeiten und neuste Erforschungen getätigt wurden. Die Verbindung zu Gott wird im Zusammenhang mit der Erforschung der Umwelt besonders deutlich hervorgehoben.

...

Hobbes Thomas, De Cive:the english version entitled in the first edition; Philosophical rudiments concerning government and society/Thomas Hobbes;critical ed by Howard Warrender
Oxford:Clarendon Press, 1983

Inhalt:
Das Werk besteht aus drei Teilen: (“Freiheit“, „Staatsgewalt“, „Religion“) und es ist eine Art politischer Diskurs. Thomas Hobbes beschreibt in seinem Werk De Cive die Grundansätze des modernen Staates, indem die Menschen aus Vernunft übereinkommen sich Gesetze vorzuschreiben und sich vor einem Staat zu beugen. Dabei führt er verschiedene Rechtbegründungstheorien vor.

...

Google. scholar

Utopia: A New Translation with an Introduction
Von Thomas More, Sir Thomas,Saint More
Veröffentlicht von Digireads.com, 2005
92 Seiten

Inhalt: Es ist ein in lateinische Sprache verfasster Dialog, eine Art Schilderung einer idealen Gesellschaft. Der Roman legt uns nahe, wie eine Gesellschaft mit Gleichheitsgrundsätzen, Arbeitsamkeit und dem Streben nach Bildung existieren könnte. In dieser Republik gibt es keine Anwälte und unvermeidliche Kriege werden mit ausländischen Söldnerheeren geführt.



History of the Royal Society: For the Improving of Natural Knowledge
Von Thomas Sprat
Veröffentlicht von Kessinger Publishing, 2003

Inhalt: Die Royal Society ist eine private Stiftung von Intellektuellen, eine Art Verein die vom Staat unabhängig ihre Tätigkeit ausübt, dennoch ist sie dem jeweiligen König oder Königin unterstellt. Die Geschichte der Royal Society von Thomas Sprat setzt sich kritisch mit Zeitgeist und Lebensauffassung des 17. Jahrhunderts auf dem Gebiet der Wissenschaft auseinander. Als Kleriker beschreibt er daher die Struktur und Philosophie der Institution von einem besonderen Blickwinkel.

...

Opac

Pippal, Martina:Kunst des Mittelalters: eine Einführung ; von den Anfängen der christlichen "Kunst" bis zum Ende des Hochmittelalters /Martina Pippal 2., durchges. Aufl. Wien Böhlau 2005 368 S.

Inhalt:
Dieses Buch ist ein eine Art Basislektüre für alle diejenigen, die sich einen Überblick über die Kunstegschichte von der frühesten nachchristliche Zeit bis zum Übergang von der Romanik in die Gotik verschaffen wollen. Die Autorin versucht mit ihrem einfachen Erzählstil den Kunstinteressierten den Einstieg ins Geschehenzu erleichtern. . Inhaltliche Aufbau schreitet die Autorin in ständigem Wechsel zwischen historischer und theologischer Information fort, dabei geht die Freude an Architektur und Malerei nie verloren und das Interesse des Lesers wird wach gehalten.

...

Shapin, Steven: Die wissenschaftliche Revolution /Steven Shapin. Aus dem Amerik. von Michael Bischoff.Orig.-Ausg., Dt. Erstausg. Frankfurt am Main ,Fischer-Taschenbuch-Verl., 1998, 250 S.



Inhalt:
Die These der Wissenschaftlichen Revolution beherbergt die Erkenntnisansammlung von Theorien und empirisch-experimentelle Praktiken and der Schwelle der Neuzeit. Steven Shapin stellt in seinem Buch die Frage, ob es möglich ist in unseren heutigen Wissenschaftsbegriffen auf das siebzehnte Jahrhundert anzuwenden. Der Autor verschafft uns einen Überblick über die verschiedenen Forschungsperspektiven, die wir nicht außer acht lassen dürfen. Wie wird das Wesen des Wissens neu konstruiert und wozu dient dieses Wissen? Diese Fragen werden dem Leser nahe gebracht und gleichzeitig zeigt Shapin eine wegweisende Zukunftsperspektive in der Wissenschaftsgeschichte.

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