Donnerstag, 6. November 2008

1. Aufgabe für den Kurs M6

Kommentar zu Artikel von Peter Haber;Geschichtswissenschaften im digitalen Zeitalter. Eine Zwischenbilanz. In: Schweizerische Zeitschrift für Geschichte, 56 (2006), 2, S. 168-183

Eine Analyse des von Peter Haber vorgetragenem Werk vom „Digitalen Zeitalter der Geschichtswissenschaft“ ist keine so dankbare Aufgabe, denn ein gutes Werk mit einem unvollständigen kurzen Text zu behandeln ist fragwürdig von der qualitativen Seite, dennoch versuche ich die wichtigsten Punkte herauszuheben und sie so gut wie möglich zu behandeln.
Jene Frage mit denen Historiker heutzutage konfrontiert werden. Wie ein Historiker mit den Unmengen von Informationen umgehen sollte, mit denen er im Netz gegengeüberstellt wird und welche Suchmöglichkeiten und Analysemethoden werden ihnen angeboten. Die Anfänge reichen eigentlich in die sechziger Jahre zurück, als eine Gruppe von Historiker jene Möglichkeit zum ersten Mal zu nutzen versuchte, an einem Computer die Auswertung von Datenmengen und Statistiken zu erproben. Natürlich mit Hilfe von Fachleuten. Dies wurde zu jener Zeit mit Kontroversen aufgenommen und wegen der Umständlichkeit auch wenig ausgenutzt. Dennoch könnte man sagen, dass es am Ende der siebziger Jahre mit einem neuen integrierten Textprogramm TUSTEP, das heute noch Verwendung findet und gegenüber Word zu Text Partizipation und Sortierung angewendet werden kann zu einem Umbruch kam.
Aber schreiten wir mit eiligen Schritten in der Zeit fort und kommen wir ins Zeitalter des Personal Computers und der Datenbanken, die bis in die Mitte der achtziger Jahre ausgereift waren und das Datenbanksystem und später das Suchsystem revolutionierten. In der Schweiz hat sich das Datennetz TELEPACK durchgesetzt, durch das verschiedene Bibliotheken verknüpft werden konnten, dennoch wurde wegen der komplexen Handhabung der Login Systeme der Enthusiasmus bei den Anwendern nicht sehr groß.
Durch die stürmische Ausbreitung des neuen Mediums World Wide Web ist die „Verwissenschaftlichung“ in einzelnen Bereichen erreicht worden. Wie die von der Humbold Universität unterstützte Suchmaschine Clio-Online die im Gegensatz zu Google keine so große Popularität erreicht hat, dennoch von der Fachwelt unterstützt und finanziert wird. So können wir uns gleich die Frage stellen, wie weit Google die wissenschaftliche Genealogie verfolgt.
gego - 4. Dez, 10:30

Brainstorming

Hier ein, zwei Gedankensplitter zu den Fragen:

Warum spricht man heute selten von den Fachleuten, die man n den sechziger Jshren noch offensichtlich benötigt hat?! Kann man die Wissenschaftlichkeit fordern, ohne daß man technische Spezialisten und Wissenschaftler ebenso benötigt, wie Soziologen, Philosophen und Historiker?!

Kann eine Wissenschaft allein - egal welche - dies überhaupt leisten. Und kann sie den Anforderungen des wissenschaftlichen Arbeitens überhaupt gercht werden?

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